Sollte man sich allerdings über einen längeren Zeitraum hin, nicht an die neu eingetretene Situation anpassen können, weil es psychisch und physisch nicht möglich ist, spricht man von einer Störung. Dabei spielt es keine Rolle, ob das auslösende Ereignis „groß genug“ ist. Es geht nur darum wie das eigene subjektive Empfinden ist und ob man sich emotional beeinträchtigt fühlt.
Die Anzeichen für eine Anpassungsstörung können vielfältig sein und sich in depressiver Stimmung niederschlagen. Auch Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Sorgen, Verzweiflung und Stimmungsschwankungen sind typische Symptome.
Betroffene haben das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gerecht zu werden. Oft gehen mit der Anpassungsstörung auch Desinteresse an vielen Dingen einher, die Lebensfreude sinkt und das Sozialverhalten ist erheblich eingeschränkt. Die Folge ist Rückzug vom sozialen Leben.